Die Hilfe des ASB in Haiti
Verteilung von Lebensmitteln und weiteren Hilfsgütern
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Nach dem schweren Erdbeben vom 12. Januar konzentriert der ASB seine Hilfe auf die ländliche Region westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. „Derzeit bereiten wir Hilfsmaßnahmen für die nahende Regenzeit vor. Noch übernachten die Menschen im Freien, weil ihre Häuser zerstört wurden oder sie Angst vor Nachbeben haben. Doch sobald die Regenzeit anbricht, droht sich die Lage dramatisch zu verschlechtern“, erklärte ASB-Nothilfeexperte Wolfgang Gressmann in Port-au-Prince.
In Petit Goâve bereitet der ASB zudem in Kooperation mit den Partnerorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH) ein gemeinsames Hilfsprogramm für den Wiederaufbau vor. Zuvor hatte der ASB bereits das Kinderkrankenhaus in Petit Goâve mit Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais, Sojabohnen und Öl beliefert. Knapp 12.000 Menschen konnten durch die Hilfsmaßnahmen erreicht werden.
Auch in der Hauptstadt Port-au-Prince versorgte der ASB die Menschen mit Lebensmitteln. Zusätzlich wurden 8,5 Tonnen Hygieneartikel für Familien und Babys bereitgestellt. Die Hilfsgüter wurden zusammen mit ADRA, einer Partnerorganisation im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft", an bedürftige Familien ausgeteilt.
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Medizinische Unterstützung
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Das medizinische Helferteam, das am 26. Januar nach Haiti entsandt worden war, ist nach Deutschland zurückgekehrt. Medizinische Hilfsmittel wurden an das Feldkrankenhaus in Fond Parisien übergeben. Dort führen Partnerorganisationen die Arbeit des ASB-Teams fort. Die ASB-Helfer waren im Feldkrankenhaus vor allem mit der medizinische Nachversorgung der Schwerstverletzten und der Patienten mit Amputationen betraut.
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Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 richtete verheerende Schäden in der Millionenhauptstadt Port-au-Prince an: Nach Angaben der haitianischen Regierung starben bis zu 300.000 Menschen, über 1,2 Millionen wurden obdachlos.
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Der ASB hatte als erste Reaktion eine Soforthilfe in Höhe von 50.000 Euro bereitgestellt. Wenige Tage nach der Katastrophe trafen ASB-Mitarbeiter in Haiti ein, um erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten. ASB-Nothilfekoordinator Ivan Marin berichtete nach seiner Rückkehr am 23. Januar über seine Eindrücke aus Haiti: „Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe ertragen diese Menschen ihr Schicksal mit bewundernswerter Stärke. Haiti braucht unsere Hilfe, nicht nur in den nächsten Monaten, sondern so lange, bis der Schrecken dieser Naturkatastrophe aus den Gesichtern und Herzen der Haitianer verschwunden ist.“
Um den Menschen in Haiti helfen zu können, ruft der ASB zu Spenden auf:
Konto 1888, Sozialbank Köln, BLZ: 37020500, Stichwort: Erdbeben Haiti
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Spenden an den ASB Regionalverband Oberhausen/Duisburg e.V.:
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Bankverbindung:
Konto: 263 210 Stadtsparkasse Oberhausen BLZ 365 500 00
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